Online-Gamingbranche fordert zur europäischen Kooperation im Sinne verantwortlichen Spielens auf

Die Hauptakteure der Online-Gamingbranche forderten die EU gestern anlässlich des „Responsible Gaming Day“ einstimmig zur verstärkten Zusammenarbeit auf, um für Konsumenten mehr Schutz und Sicherheit im Glückspielbereich zu garantieren

Im Rahmen dieses Events – dem ersten dieser Art, das im Europäischen Parlament stattfand – trafen sich Mitglieder des Europäischen Parlaments, Vertreter der slowenischen EU-Präsidentschaft, Regulatoren sowie Akademiker mit führenden Vertretern der Glückspielbranche zum Informationsaustausch von Best-Practices und Know-how im Bereich Responsible Gaming.  

Norbert Teufelberger, Vorsitzender der EGBA (European Gaming and Betting Association) erklärte in seiner Begrüßungsrede: “Unabhängig davon, was wir unternehmen, wie viele Gesetze wir erlassen oder wie gut wir sind, keine Lösung wird optimal sein, solange sie nicht ganzheitlich ist und auf der Zusammenarbeit und dem Einsatz aller Beteiligten basiert."  

Christofer Fjellner, MdEP (EPP-DE, Schweden) fügte hinzu, „Der Schlüssel zu den nationalen Märkten ist der Verbraucherschutz. Wird dieser als Argument eingesetzt, um Monopole zu schützen, enttäuscht man die Konsumenten." 

Ein weiterer Diskussionsschwerpunkt im Tagesprogramm war der Minderjährigenschutz. Poole, Geschäftsführer von GamCare meinte dazu: “Wir müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen, um Spielen bei Minderjährigen einzuschränken. Beständige Regulierung über nationale Rechtsgrenzen hinweg sowie Aufklärung sind ausschlaggebend, um in der gesamten Branche Antworten auf dieses Problem zu finden.“ Dieser Ansicht pflichtete Leon Thomas, Leiter der Abteilung Regulatory Compliance bei PartyGaming, bei: „Wir wollen Regierungen, die uns dabei helfen, den Konsumenten zu helfen."  

An der Konferenz teilgenommen haben zudem Wissenschafter, die sich auf Gaming- und Wettverhalten spezialisiert haben. Diese betonten, dass sich die Diskussion über problematisches Online-Gaming auf wissenschaftliche Forschungsergebnisse und nicht auf Vermutungen stützen sollte. Richard LaBrie von der Harvard Medical School führte dazu aus: “Bei Online-Gaming haben wir den Vorteil, dass Daten in Echtzeit verfolgt werden können. Es ist nicht nötig, sich auf Erfahrungsberichte zu verlassen, die oft subjektiv sind.“ 

Mehr Informationen zum Event finden Sie unter www.ResponsibleGamingDay.eu 

- ENDE -

Rückfragehinweis:

Sigrid Ligné : 0032/2/256.75.27 sigrid.ligne@egba.eu

Die European Gaming & Betting Association (EGBA) ist ein in Brüssel ansässiger Fachverband der führenden europäischen Online-Anbieter von Wetten und Glücksspiel Bet-at-home.com, bwin, Digibet, Carmen Media Group, Expekt, Interwetten, PartyGaming und Unibet. Die EGBA tritt für das Recht privater in einem EU-Mitgliedstaat lizenzierter Online-Gaming-Anbieter ein, ihre Services EU-weit anbieten zu dürfen.

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